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Wie früher, nur cooler: dein Fliesentisch!
Kreative Ideen für Zuhause

Retro ist Trend und neben allerhand Vintage-Designs erlebt auch der gute, alte Fliesentisch jetzt seine Renaissance. Denn mit individuellen Fliesen, Farben und Fugen schafft er den perfekten Spagat zwischen damals und heute – und sorgt als Hocker oder Beistelltisch für einen echten Hingucker in deinem Zuhause!

Anleitung

  • 1

    Zuschneiden

    Lass dir sieben Bretter beim Zuschnitt-Service in deinem OBI Baumarkt auf die passenden Maße zuschneiden. Für den Deckel benötigst du ein Brett à 300 x 268mm, für die Seiten vier Bretter à 268 x 473mm und für Vorder- und Rückseite zwei Bretter à 300 x 489mm.

  • 2

    U-Form ausschneiden

    Zeichne auf die beiden Bretter für Vorder- und Rückseite an die beiden langen und eine kurze Seite drei Hilfslinien mit einem Abstand von je 54mm zum Rand, sodass du die Form eines umgedrehten U’s erhältst. Bohre in die beiden Ecken der angezeichneten Form je ein Loch, damit du mit der Stichsäge besser in den Kurven wenden kannst. Säge nun mit der Stichsäge das Rechteck in der Mitte heraus.

  • 3

    Vorbohren

    Markiere dir eine Linie 8mm vom Rand entfernt, sodass deine Schrauben später genau in der Mitte der Spanplatten liegen. Bohre nun mit einem 4mm Bohrer alle Löcher an den Rändern der U-Platten sowie an den kurzen Seiten der Deckelplatte vor.

  • 4

    Verschrauben

    Lege die Deckelplatte auf deine Arbeitsfläche und schraube die kurzen Seiten der U-Platten mit jeweils vier Schrauben von der Seite daran fest. Nun setze die vier Seitenwände ein und schraube diese ebenfalls fest.

  • 5

    Grundieren

    Damit die Fliesen auf den Platten gut halten, lackierst du die fertige Unterkonstruktion anschließend mit Haftgrund. Trage diesen auf allen Flächen auf und lass ihn gut trocknen, bevor du mit dem Auftragen der Fliesen beginnst.

  • 6

    Fliesen vorbereiten

    Schneide mit einer Schere aus zwei Fliesenmatten passende u-förmige Teile heraus und schneide aus den Mittelteilen insgesamt vier Streifen, die jeweils zwei Fliesen breit sind. Für die Seitenwände brauchst du jeweils eineinhalb Matten. Schneide alle Teile und lege sie dir so zurecht, dass du weißt, welche Fliesen wohin kommen.

  • 7

    Fliesen kleben

    Trage den Fliesenkleber mit einem Zahnspachtel auf. Achte dabei darauf, dass du den Spachtel im 45-Grad-Winkel hältst, um möglichst große Rillen zu erzeugen. Lege nun die Mosaikmatten darauf und drücke sie gut fest. Dabei sollten die einzelnen Reihen wie ein Karomuster ineinander übergehen. Am besten arbeitest du horizontal, bis der Kleber etwas angetrocknet ist und drehst den Tisch dann Stück für Stück um, damit keine Fliesen abfallen.

  • 8

    Verfugen

    Rühre den Fugenmörtel mit Pigmenten in deiner Wunschfarbe an und trage ihn mit einem weichen Spachtel, zum Beispiel einem Zellgummiglätter, auf. Wichtig ist, dass du deinen Spachtel auch hier wieder im 45-Grad-Winkel hältst, damit die Masse richtig in die Fugen gedrückt wird und keine Luft darunter eingeschlossen wird.

  • 9

    Verschlemmen

    Wenn die Fugenmasse etwas angetrocknet ist, kannst du mit einem feuchten Schwamm in kreisförmigen Bewegungen vorsichtig über die Fliesen wischen. Dabei solltest du möglichst wenig Druck ausüben, um nicht zu viel Fugenmasse abzutragen. Lasse nun die Fugen durchtrocknen. Mögliche Reste auf den Fliesen kannst du später noch mit einem feuchten Schwamm abwischen.

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