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#Räume dekorieren

Welche Zimmerpflanze passt zu mir?

Kreative Ideen für Zuhause
Nichts bereichert einen Raum mehr als ein paar Pflanzen, die sowohl als Deko-Element ein echter Hingucker sind, als auch eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden und das Raumklima haben. Denn Pflanzen beruhigen uns nicht nur, sondern sorgen auf der anderen Seite auch für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Du wolltest schon immer etwas Grün in deine Wohnung bringen, hast aber Angst, dass Zimmerpflanzen sofort bei dir eingehen? Keine Angst – es braucht lediglich etwas Know-How und die richtigen Pflanzen, damit auch du von den positiven Wirkungen der grünen Schützlinge profitieren kannst. Finde in diesem Ratgeber heraus, welche am besten zu dir und deinem Lebensstil passt!
  • Grüner Daumen vs. Brauner Daumen

    Eine Monstera findet sich etwa in jeder zweiten WG. Kein Wunder, ist sie doch äußerst genügsam und geht auch nicht ein, wenn sich alle paar Wochen mal jemand ihrer erinnert und sie gießt. Glaubst du, du bist zu höherem berufen? Dann trau dich an die Drehfrucht ran. Belohnt wirst du mit Mustern, gefleckten Blättern und fransigen Blüten, die monatelang blühen! Wer die Herausforderung mit einer echten Diva sucht, wird bei der Pflege des Frauenhaarfarns fündig. Was Standort, gießen, Erde und Co. betrifft ist, diese Zimmerpflanze nämlich etwas empfindlich.

    Hast du eher keinen grünen Daumen oder möchtest du dir zum ersten Mal Pflanzen nach Hause holen? Ratsam sind Pflanzen mit sehr robusten und pflegeleichten Eigenschaften. Egal, ob du einmal zu viel oder zu wenig gegossen hast, der Standort nicht perfekt ist oder du ihnen über längere Zeit keine Beachtung geschenkt hast – es gibt viele grüne Schätze, die dies ohne Probleme überstehen.
    Die Glücksfeder beispielsweise fühlt sich an nahezu jedem Ort wohl. Stelle sie am besten an einen hellen oder halbschattigen Platz – je heller sie steht, desto schneller breitet sie sich aus und bildet neue Blätter. Ähnlich verhält sich der Bogenhanf: Er wird lieber einmal zu wenig als zu viel gegossen. Außerdem meldet sich diese Zimmerpflanze: Wenn ihr etwas nicht passt, bildet sie nur noch neue dünne Blätter. Gib ihr dann einfach ein wenig mehr Sonne – sie verzeiht es dir und wird weiterhin problemlos wachsen und gedeihen.

    Dein kleiner grüner Kaktus ist ebenso ein Must-Have für Anfänger. Was für viele Pflanzen ein Albtraum ist, ist für ihn das Paradies: Er liebt es, in der Sonne zu stehen und erfreut sich an der Helligkeit. Dabei muss er nur einmal monatlich gegossen werden.

  • Farbenfroh vs. Schlicht

    Es muss nicht immer nur alles grün und blättrig sein! Die Blüten von Orchideen und Bromelien verwandeln jede noch so triste Ecke zu einem attraktiven Blickfang. Die Forellenbegonie überzeugt nicht nur durch ihre korallenrote Unterseite, sondern auch zweifellos mit ihrem Pünktchen-Muster und ist somit alles andere als schlicht. Ebenso wie Philodendron Pink Princess: Die jungen Blätter tauchen mit dunklem Olivgrün mit beinahe weißer Variegation auf, reifen zu einem tiefen Grün, fast Schwarz mit leuchtend rosa Flecken. Denke aber daran, dass die Blätter der Pflanze kein direktes Sonnenlicht berühren dürfen, denn wenn die Pflanze zu viel Licht bekommt, beginnen die Blätter gelb zu werden. Und so viel Farbe verträgt keiner!

    So groß die Auswahl an farbenfrohen Pflanzen auch ist, schlichte grüne Zimmerpflanzen können da locker mithalten. Wie etwa Pilea Peperomioides: Ihrem kuriosen Aussehen verdankt die Pilea viele Namen. Sehr verbreitet ist die Bezeichnung „Ufopflanze“. Sie erklärt sich von selbst, wenn man sich die Blätter der Pflanze ansieht, die tatsächlich wie „Fliegende Untertassen“ an den Enden der langen Stiele sitzen.

  • Kleine Akzente vs. großer Auftritt

    Klein aber fein: Tillandsien! Sie brauchen nicht viel, um dem Betrachter erstaunte Blicke zu entlocken – nicht einmal Erde. Platziere sie auf Drahtgestellen, in Terrarien oder Glaskugeln, um wie autarke Kunstwerke wirken zu können. Tillandsien benötigen lediglich ausreichend Luftfeuchtigkeit: Zweimal pro Woche sollte sie mit Wasser besprüht und monatlich mit etwas Dünger versorgt werden. Auch in Kombination mit Sukkulenten ergeben sie ein schönes Ensemble.

    Der Ficus/Geigenfeige ist in unterschiedlichen Varianten ein echter Hingucker, denn mit seinen großen Blättern versprüht er in jedem noch so kahlen Raum ein bisschen Dschungel-Feeling. Der Ficus bildet vor allem in den warmen Monaten regelmäßig neue Blätter aus und wächst daher sehr schnell. Stelle ihn am besten an einen halbschattigen Platz und lass ihn dort stehen – er mag es nicht so gern, wenn er oft umgestellt wird und freut sich umso mehr, wenn er an einem Standort bleibt und sich dort ausbreiten kann.

  • Mit Tier und Kind

    Dein Hund nagt immer wieder die Zimmerpflanze an oder dein Kind macht sich über die Blumenerde her? Ob wegen chemischem Dünger oder giftigen Blättern und Blüten – manch eine Pflanze kann gefährlich werden. Deshalb solltest du unbedingt Vorsichtsmaßnahmen ergreifen: Düngemittel und Blumenerde solltest du außerhalb der Reichweite deiner Lieben aufbewahren.

    Auf folgende Pflanzen solltest du außerdem verzichten, oder sie so platzieren, dass weder dein Haustier noch dein Kind damit in Berührung kommen: Glücksfeder, Sago- und Stechpalme, Philodendren, Aronstabsgewächse, Ficus, Monstera, Dieffenbachien, Tulpen, Lilien, Amaryllis, Azaleen, Alpenveilchen, Orchideen, Christrosen, Hyazinthen, Farne, Elefantenfuß.

    Kakteen sind zwar nicht giftig, doch bieten dank der Stacheln hohes Verletzungspotential. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie auch aus deinem Heim verbannt werden müssen. Stelle deinen Kaktus einfach unter eine Glashaube oder in ein großes Windlicht! Sie sind robust, stark, und man kann sie überall platzieren. Sie gedeihen sowohl in der Sonne als auch an schattigen Plätzen. Sie können auch längere Zeit allein gelassen werden, weil sie im Grunde nur einmal pro Monat Wasser brauchen.

  • Pragmatische

    Wie du mir, so ich dir! Wenn du einen weiteren Nutzen aus deiner Pflanze ziehen willst als bloß die optische Wirkung, solltest du dir eine Obstpflanze besorgen, die dir im Sommer sogar noch Leckereien beschert. Auch Küchenkräuter sind übrigens mindestens genau so lecker, wie schön.

    Wie wäre es außerdem mit einer Aloe Vera? Das Schöne an ihr: Man hat gleich eine Apotheke im Haus. Denn ihr Saft ist als Wundheilmittel beliebt und sorgt bei kleineren Verletzungen wie Schnitt- oder Brandwunden für eine schnelle Heilung. Außerdem versorgt er die Haut mit Feuchtigkeit und lindert Sonnenbrand. Zur DIY Pflanzbank

  • Weltenbummler

    Sollte selbst der Kaktus bei dir nicht überleben, gibt es dennoch tolle Möglichkeiten, Grün in deine Wohnung zu bringen: Wie wäre es mit Trockenblumen oder Kunstpflanzen? Auch gepresste Pflanzen, florale Tapeten und florale Muster in Bilderrahmen bringen ein wenig Natur in deine vier Wände. Zur Gestaltung mit Trockenblumen

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