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It-Piece für deine Wohnung: der Wellenspiegel
Kreative Ideen für Zuhause

Der Wavymirror aka Wellenspiegel ist ein richtiges It-Piece für deine Wohnung und hat genau deine Schwingungen! Zur Umsetzung brauchst du ein bisschen DIY-Erfahrung oder die Hilfe von einem erfahrenen Heimwerker. Wir zeigen dir in dieser Anleitung, wie du mit mittlerer DIY-Erfahrung so einen Spiegel selbst bauen kannst. Plane ruhig ein ganzes Wochenende für dieses Projekt ein. Die Mühe lohnt sich: Mit dem Ergebnis wirst du etwas Außergewöhnliches erschaffen haben!

Anleitung

  • 1

    Zuschnitt der mitteldichten Holzfaserplatte

    Du brauchst zwei Platten mit einer Stärke von 12 bis 20mm. Je dicker das Material, desto stärker wird die Steigung der Wellen zueinander. Lass dir die Platten am besten vom OBI Zuschnittservice auf folgende Maße zuschneiden: 1x 140/70cm und 1x 148/78cm.

  • 2

    Schneidbögen ausdrucken

    Drucke alle Schneidbögen ohne Skalierung in der auf den Bögen angegebenen Anzahl aus. Zur Überprüfung der korrekten Größe befinden sich auf jedem Bogen kleine Kontrollfelder. Die 3cm-Kantenlänge der Kontrollkästen muss auch wirklich 3cm lang sein.

  • 3

    Schneidbögen zuschneiden und zusammenfügen

    Schneide alle Segmente aus. Die orange gestrichelten Linien an allen schwarz umrandeten Segmenten sind als Hilfe beim Zusammenkleben gedacht und sollten mit ausgeschnitten werden. Sie können wahlweise mit Klebestreifen oder Klebestift verbunden werden.

    Nachdem du alle Bögen zugeschnitten hast, klebe sie zusammen. Es müssen insgesamt 3 Schablonen mit je 5 Teilen entstehen. Diese Schablonen bilden je ein Viertel der Welle.

  • 4

    Anzeichnen von Markierungen auf die MDF-Platten

    Damit die Positionierung der Papierschablone präzise wird, überträgst du am besten die Markierungen aus unserer Skizze auf deine Platten.

  • 5

    Anzeichnen der dritten Wellen

    Auf die größere Platte (148cm / 78cm) kommen die Wellen 1 und 3. Lege die Schablone der 3. Welle, die du aus Papier hergestellt hast, auf die Platte und achte darauf, dass die Schnittpunkte zwischen den Wellensegmenten auf den Markierungen landen.
    Um Papier zu sparen, hast du nur ein Viertel der Wellen ausgedruckt.
    Nacheinander kannst du die Schablone in jede Ecke legen und die Kontur innen und außen anzeichnen.
    Übertrage auch die mit einem schwarzen X gekennzeichneten Bohrlochpositionen, indem du mit einem spitzen Stift oder sehr dünnen Schraubenzieher durch die Schablone in deine Platte stichst. Durch diese Löcher werden die Wellen später miteinander verschraubt.

  • 6

    Anzeichnen der ersten Wellen

    Nachdem du die innere und äußere Kontur sowie alle Bohrlöcher der 3. Welle angezeichnet hast, startest du mit der 1. Welle. Diese kommt genau bündig in die zuvor angezeichnete Welle.

  • 7

    Anzeichnen der zweiten Wellen

    Klebe die 2. Welle – die dickste der drei Wellen – auf die kleinere Platte (70cm / 140cm).
    Lege die Welle, die du aus Papier hergestellt hast, auf die Platten und achte darauf, dass die Schnittpunkte zwischen den Wellensegmenten auf den Markierungen landen. Um Papier zu sparen, hast du nur ein Viertel der Wellen ausgedruckt. Die Schablonen legst du nacheinander in jede Ecke, um die Kontur innen und außen anzuzeichnen.
    Auch hier überträgst du die Bohrlochpositionen.

  • 8

    Bohrlöcher für die Aufhänger anzeichnen

    Auf der größeren Platte markierst du zusätzlich die Löcher für die Aufhängung, die später mit einem ø30mm Forstnerbohrer gebohrt werden.

  • 9

    Löcher für Schrankaufhänger bohren

    Bohre mit einem ø30mm Forstnerbohrer die Löcher für die Schrankaufhänger. Bohre in die größere Platte jeweils oben in die Ecken 11cm von der Seite und 21cm von der Oberkante jeweils ein mindestes 12mm tiefes Loch, damit man den Aufhänger vollständig einschlagen kann.

  • 10

    Schrankaufhänger einschlagen

    Sind die Löcher gebohrt, kannst du die Aufhänger einsetzten und mit einem Hammer einschlagen, bis sie bündig in den Löchern sitzen.

    Die Aufhänger sollten so ausgerichtet sein, dass die Öffnungen nach unten und der verschlossene Teil des Verbinders nach oben zeigt.

  • 11

    Dritte Welle sägen

    Nachdem die Wellen angezeichnet sind, sägst du sie mit einer Stichsäge sorgfältig aus. Dabei gibt es einen wichtigen Punkt zu beachten: Die Wellen 1 und 3 teilen sich eine Kante, die Innenseite der äußeren Welle ist also gleichzeitig die äußere Seite der inneren Welle.
    Diese Kontur sollte deshalb genau auf der Linie und mit ruhiger Hand gesägt werden. Als Startpunkt bohrst du einfach mit einem ø10mm Bohrer ein Loch in eine der inneren Ecken. Dort lässt sich dann die Säge ansetzten. Nutze am besten ein feines, dünnes Sägeblatt und stelle den Pendelhub der Stichsäge auf 0. Dadurch bewegt sich das Sägeblatt nur noch auf und ab, ohne nach vorne und hinten zu pendeln. So läuft das Blatt ruhiger und das Sägebild wird weniger rau.

  • 12

    Erste Welle sägen

    Ist die 3. Welle ausgesägt, bohrst du als Startpunkt für die innere Kontur mit einem Holzbohrer ein ø10mm Loch. Von hier aus kannst du die innere Kontur aussägen.

  • 13

    Zweite Welle sägen

    Die letzten Schritte wiederholst du auch beim Aussägen der 2. Welle.

  • 14

    Wellen bohren

    Bohre in regelmäßigen Abständen gemäß der Skizze Löcher mit einem ø4mm Holzbohrer in die Wellen 2 und 3.

  • 15

    Wellen schleifen

    Jetzt ist Fleißarbeit angesagt: Deine Wellen müssen geschliffen werden. Am besten startest du mit einem relativ groben Schleifpapier an den Kanten, um die Sägespuren zügig zu glätten, z.B. mit einem K80er-Schleifpapier. Sind alle Wellen schön gleichmäßig und die Sägespuren beseitigt, kannst du mit K 100, K120 und K150 schrittweise immer feiner werden. Nach dem Schleifen entstaubst du alle Teile.

  • 16

    Farbe für den Spiegelrahmen

    Bei diesem Spiegel bieten sich zwei unterschiedliche Gestaltungen an.
    Durch die Abstufung der einzelnen Wellen entsteht ein faszinierendes Schattenspiel. Dieses betonst du wirkungsvoll durch eine einfarbige Lackierung in einer hellen Farbe. Für die Farbauswahl spielt der Ort, an dem der Spiegel später steht oder hängt, eine große Rolle. Die helle Farbe kann mit der Wand dahinter Ton in Ton sein, eine Farbharmonie bilden oder mit einer passenden Kontrastfarbe ein Highlight setzten. Für einen einfarbigen Look kannst du den Spiegel auch erst nach dem Verschrauben der einzelnen Wellen lackieren. Das vereinfacht die Sache, da du weniger Platz zum Trocknen benötigst. Die zweite Möglichkeit ist ein Farbverlauf. Das bedeutet: Die hintere Welle ist dunkel, die mittlere etwas heller und die vorderste Welle ganz hell.
    Bei einem Verlauf müssen die einzelnen Wellen jetzt schon lackiert werden.
    Dafür besorgst du einen Topf weißen Lack und einen Topf Lack in deiner Wunschfarbe.
    Den dünnen, hellsten Bogen lackierst du zuerst, indem du ein wenig (ca. einen Esslöffel) farbigen und deutlich mehr weißen Lack in einer Lackwanne gründlich vermischst, bis die Farbe ganz gleichmäßig ist. Es ist eine Art „gebrochenes Weiß“. Diesen Lack kannst du mit einer Rolle oder mit einem Pinsel auf deine dünnste Welle auftragen. Es reicht aus, die inneren und äußeren Kanten sowie die obere Seite zu lackieren, die hinteren sieht man später sowieso nicht. Für die mittlere Welle gibst du etwas mehr Farbe in das Gemisch, bis ein guter Mittelwert entsteht. Wenn auch dieser Farbton gut vermischt und gleichmäßig aufgetragen ist, lackierst du den hinteren Rahmenteil ohne Zusatz von weißem Lack in deiner Wunschfarbe.
    Jetzt muss der Lack vollständig trocknen. Halte dich dabei an die Herstellerangaben, die auf den Lacktöpfen angegeben sind.

  • 17

    Erste und zweite Welle verschrauben

    Sind alle Wellen komplett durchgetrocknet, können sie verschraubt werden. Am besten verschraubst du zuerst die kleinste Welle (4cm) mittig auf der breitesten (12cm). Sie sollte umlaufend nach innen und außen 4cm Abstand haben. Die Schraubenlänge hängt von der gewählten Plattenstärke ab. Sie sollten etwas kürzer sein, als die beiden Wellen gemeinsam dick sind, z.B. 35mm bei einer Plattenstärke von je 19mm bei beiden Wellen. Sind beide Wellen nur 12mm dick, sollten die Schrauben max. 20mm lang sein. Eine Dicke der Schrauben von 3,5mm sollte ausreichen.

  • 18

    Zweite und dritte Welle verschrauben

    Sind die ersten beiden Wellen verschraubt, kannst du die 2. mit der 3. Welle verschrauben. Auch hier sollten die Wellen gleichmäßig übereinander liegen, sodass umlaufend ein Abstand von 4cm entsteht.

  • 19

    Spiegelband einkleben

    Der Spiegel wird mit doppelseitigem Spiegelklebeband von hinten in den Rahmen geklebt. Dafür drehst du den Spiegelrahmen auf die Frontseite. Lege etwas Weiches darunter, damit er nicht verkratzt.

    Entstaube den Rahmen noch einmal gründlich und klebe dann das Spiegelklebeband von einer Ecke zur nächsten. Achte darauf, dass du mit dem Band nicht zu nah an die Innenkante der Welle kommst, damit es später nicht zu sehen ist.

  • 20

    Spiegel einlegen

    Ist das Band rundherum in den Rahmen geklebt, kannst du die Schutzfolie abziehen und den Spiegel einkleben. Damit der Kleber gut hält, muss der Spiegel absolut sauber sein. Setze ihn an der langen Kante außen bündig in den Rahmen und lasse ihn dann langsam nach unten in den Rahmen gleiten. Liegt er vollständig, kannst du ihn rundherum leicht andrücken.

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