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Dunkle Wandfarben
Kreative Ideen für Zuhause

Wer sagt denn, dass dunkle Wände düster wirken? Ganz im Gegenteil: Entgegen der landläufigen Meinung, dass dunkle Wandfarben auf die Stimmung drücken, machen sie - gezielt eingesetzt - aus deinem Zimmer eine gemütliche Wohlfühloase. Wände in Dunkelblau, Dunkelgrau, Aubergine und Co. liegen neuerdings sogar total im Trend, denn sie erzeugen eine ganz besondere Atmosphäre und setzen außergewöhnliche Akzente. Bist du bereit für die dunkle Seite? Dann schnapp dir einen Eimer Farbe und leg los!

Anleitung

  • 1

    Das richtige Material

    Bevor du dich für eine Farbe entscheidest, ist es klug, einen Probeanstrich auf einem Reststück Pappe oder Tapete vorzunehmen. Denn durchgetrocknet können die Farben doch noch etwas anders wirken, als auf den Farbstreifen oder der Verpackung dargestellt. Die Wahl des richtigen Werkzeugs kann dir die Arbeit später erleichtern. Für ebene Untergründe kannst du eine kurzflorige Farbwalze verwenden. Bei stärker strukturierten Untergründen empfiehlt sich eine Walze mit längerem Flor, die auch die kleinen Zwischenräume erwischt.

  • 2

    Wand vorbereiten

    Los geht’s: Zuerst einmal solltest du die Wand vorbereiten. Gehe sicher, dass sie frei von Staub, sauber und trocken ist. Klebe die Fußleisten, eventuelle Fenster- oder Türrahmen und Steckdosen vollständig ab und drücke das Kreppband fest an. Bei dunklen Wänden fallen unregelmäßige Kanten besonders auf. Deshalb empfehlen wir, dir die Kanten des Kreppbandes mit der Farbe der angrenzenden Wand oder Decke zu überstreichen. Damit versiegelst du den Spalt zwischen Klebeband und Wand und erhältst später eine präzise Farbkante.

  • 3

    Farbe anrühren

    Besonders bei dunklen Farben setzen sich die vielen Pigmente im Eimer ab. Schnapp dir also einen Rührstab und rühre so lange, bis die Farbe einheitlich aussieht. So stellst du sicher, dass du einen optimalen Farbauftrag vorbereitest und deine Wände keine Flecken bekommen.

  • 4

    Wände streichen

    Streiche zunächst die Ränder mit einem Pinsel vor. Um ein gleichmäßiges Ergebnis zu bekommen, trage die Farbe beim Streichen in vertikalen Bahnen auf. Das sollte recht zügig passieren, damit die Farbe an den Übergängen noch feucht ist. Der Farbroller sollte dabei gut an der Farbwanne abgestrichen werden, um gleichmäßig viel Farbe aufzunehmen. Gehe nun waagerecht über den frisch gestrichenen Bereich, um die Bahnen miteinander zu verblenden und rolle dabei immer ein Stück in die bereits gestrichenen Bereiche hinein. Wenn die Wand fertig gestrichen ist, kannst du bei Bedarf eine zweite Schicht auftragen. Bist du fertig mit der Fläche, solltest du das Klebeband direkt im Anschluss und möglichst bei noch feuchter Farbe abziehen. Danach durchtrocknen lassen und fertig ist deine dunkle Wand!

  • 5

    Farbe der Einrichtung

    Kontraste eignen sich besonders gut, um die Wandfarbe hervorzuheben und im gesamten Zimmer nicht zu dunkel zu werden – beispielsweise mit hellen Cremetönen und Weiß. Wer es etwas verspielt und bunter mag, setzt auf Komplementärfarben – schau dir dazu einfach den Farbkreis an. Gegenüberliegende Farben im Farbkreis sind Komplementärfarben und passen garantiert super zu deiner Wand! Bei einer Dunkelblauen Wand wäre es z.B. Orange – setze hier auf kleine Akzente. Um den Raum noch gemütlicher zu machen, eignen sich aber auch dunkle Möbel und auch Nuancen, die in der Nähe der Komplementärfarbe liegen, runden die Atmosphäre des Raums ab.

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