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#Arbeitszimmer & Homeoffice

Das richtige Licht im Homeoffice

Kreative Ideen für Zuhause
Die Beleuchtung an deinem Arbeitsplatz beeinflusst nicht nur deine Stimmung, sondern auch deine Konzentration und Leistungsfähigkeit. Aus diesem Grund gibt es beim Arbeiten in Betrieben genaue Richtlinien, nach denen der Arbeitsplatz beleuchtet sein muss – man spricht hier von ergonomischer Beleuchtung. Angelehnt an diesen Richtlinien haben wie hier für dich die wichtigsten Punkte aufgeführt, damit du im Homeoffice ein gutes Beleuchtungskonzept hast und durch die richtige Beleuchtung optimal arbeiten kannst.
  • Tageslicht

    Tageslicht ist nicht einfach nur hell: Es wirkt sich positiv auf deine Gesundheit, Konzentration und Leistungsfähigkeit aus.
    Achte also beim Arbeiten darauf, möglichst viel Tageslicht zu haben. Ein fensternaher Arbeitsplatz ist natürlich optimal. Sollte das in deinem Zuhause nicht möglich sein, mache kurze Tageslichtpausen, um aufzutanken.

  • Künstliches Licht

    Dunkel, dunkler, Winter... Kein Grund zur Panik! Das richtige künstliche Licht hilft auch in der dunklen Jahreszeit beim Arbeiten. Verwende eine Stehleuchte, Schreibtisch- und Deckenlampe, um perfekt ausgeleuchtet zu sein. Worauf du achten solltest: Kombiniere, wenn möglich, das künstliche Licht mit dem natürlichen Licht. Dafür eigenen sich LEDs mit Dimmfunktion. So kannst du je nach Helligkeit draußen dein Licht drinnen anpassen und zudem auch noch Energie sparen. So genannte Vollspektrum-Leuchtmittel kommen dem natürlichen Licht übrigens besonders nahe.

  • Lichtrichtung und Blendschutz

    Achte beim Arbeiten darauf, dass sowohl künstliches als auch natürliches Licht von der Seite einfallen. Du möchtest sicher nicht geblendet werden, oder? Nutze also am besten keinen reflektierenden oder gar spiegelnden Schreibtisch. Versuche außerdem, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Besonders im Winter steht die Sonne sehr tief und kann dich leicht beim Arbeiten stören. Durch Plissees, Rollos oder Jalousien kannst du die Einstrahlung regulieren.

  • Farbtemperatur

    Um richtig gute Arbeitsstimmung zu schaffen, braucht dein Licht die richtige Farbtemperatur. Denn unser Biorhythmus ist stark von der Farbtemperatur des Tageslichts abhängig. Die Lichttemperatur wird dabei in Kelvin (K) angegeben: Kaltweißes Licht mit ca. 5000-6000K entspricht der Lichttemperatur von Bildschirmen. Dieses Licht solltest du am Abend vermeiden. Ab 2700K spricht man von warmweißem Licht. Das wirkt behaglich und entspannend. Perfekt für den Abend, aber nicht für den Arbeitsplatz. Dort empfehlen wir ein Licht mit ungefähr 4000K. Das ist neutralweiß, angenehm und leistungsfördernd.

  • Lichtintensität

    Passe die Stärke deiner Beleuchtung an deine Tätigkeit an. Für eine filigrane Handzeichnung benötigst du beispielsweise mehr Licht als für die Arbeit vor dem Bildschirm. Die Lichtstärke auf einer Fläche wird in Lux (lx) angegeben. Bei Bildschirmarbeiten empfehlen wir eine Beleuchtung mit ca. 500-750 Lux. Die für dich passende Lichtstärke erreichst du mit mehreren weniger hellen Lampen oder einem einzelnen Exemplar, das die entsprechenden Lux für deine Art der Arbeit hat.

  • Sichtverbindung nach außen

    Schaffe eine Sichtverbindung nach draußen. Das kannst du mit einem fensternahen Arbeitsplatz machen. Solltest du diese Möglichkeit nicht haben, mache kurze Pausen im Tageslicht. Das ist gut für deine Gesundheit und deinen Biorhythmus. Wenn genug Tageslicht getankt und die richtigen Lampen aufgestellt sind, kann es auch schon losgehen!