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Das Nischentürregal für optimale Platznutzung
Kreative Ideen für Zuhause

Türen sind eine tolle Sache – wenn man sie braucht! Wenn nicht, kannst du sie aber hervorragend anderweitig nutzen: Wir zeigen dir, wie du den Türrahmen im Handumdrehen in ein Regal verwandelst. Du musst dafür noch nicht einmal in den Rahmen zu schrauben. Das ist besonders in Mietwohnungen eine wichtige Sache. Die Tiefe des Regals hängt von der Tiefe deiner Türzarge ab. Die Anzahl der Böden legst du selbst fest, genau wie die Farbe und die Gestaltung der Rückwand. Dabei hast du tolle Möglichkeiten, auf deine Wohnbedürfnisse einzugehen. Du kannst beispielsweise auch die Rückwand und Tür weglassen und bekommst so ein zu beiden Seiten offenes Regal. Oder du baust mit einer vollflächigen Rückwand auf der einen und der Zimmertür auf der anderen Seite einen Wandschrank. Eine weitere individuelle Lösung sind mehrere kleine Rückwände. Diese kannst du versetzt von beiden Seiten hinter die Fächer schrauben. So hast du ein Regal, das von beiden Seiten nutzbar ist.

Anleitung

  • 1

    Türrahmen ausmessen

    Nimm einen Zollstock zur Hand und miss den Türrahmen aus. Du brauchst die Tiefe, die Höhe und die Breite. Die Höhe solltest du für beide Seiten einzeln messen, denn die Regalseiten müssen möglichst exakt auf die verfügbare Höhe in deinem Türrahmen geschnitten werden.

  • 2

    Regalseiten zuschneiden

    Dein Regal braucht zwei aufrechte Seitenbretter. Diese schneidest du möglichst exakt auf die Rahmenhöhe zu. Dabei kann es vorkommen, dass sich die linke und rechte Seite voneinander unterscheiden.

    Je exakter die Seitenbretter passen, desto stabiler steht dein Regal am Ende und kippt nicht aus dem Rahmen heraus. Sollten die Seiten bereits 1-2mm zu kurz sein, ist das kein Drama: Es gibt einen Trick, wie du dir beim Aufstellen helfen kannst.

  • 3

    Böden und Leisten zuschneiden

    Die Regalböden werden genauso tief wie deine Regalseiten. Die Länge der Regalböden entspricht der Durchgangsbreite abzüglich 39mm. Die 39mm erklären sich so: Die Durchgangsbreite abzüglich der Stärke der beiden zwei Regalseiten von je 18mm zuzüglich 1 mm "Luft".

    Ein Beispiel: Ist die verfügbare Türbreite 80cm, werden deine Böden 76,1cm lang.

    Die Anzahl der Regalböden bestimmst du selbst. Leisten brauchst du genau doppelt so viele, wie du Böden geschnitten hast. Die Länge entspricht der Tiefe der Böden und Seiten.

  • 4

    Leisten bohren

    Zur Befestigung der Auflageleisten bohrst du sie alle mit einem 4mm Bohrer vor, so wie in der Skizze zu sehen ist.

  • 5

    Leisten aufschrauben

    Auf die gebohrten Leisten werden deine Böden gelegt. Du legst also in diesem Schritt fest, wie groß deine Fächer werden sollen. Am besten legst du die Seiten nebeneinander und zeichnest dir deine gewünschte Einteilung auf beiden Seiten gleichzeitig an. Nun kannst du die Leisten mit den 4x35er Schrauben auf die Seiten schrauben.

  • 6

    Farbe ins Spiel bringen

    Möchtest du die Regalseiten und Böden farbig gestalten? Jetzt ist die Gelegenheit. Soll sich dein Regal nahtlos einfügen, kannst du deine Regalteile in der Farbe deines Türrahmens lackieren. Du kannst aber natürlich auch einen farbigen Akzent setzten.

    Das OBI Farbsortiment bietet dir hier eine Fülle von Möglichkeiten. Für alle Farben gilt: halte dich bei der Verarbeitung an die jeweiligen Angaben der Hersteller bezüglich des Auftrags und der Trocknungszeiten.

    Unser Tipp: Eine Regalrückwand muss man nicht unbedingt streichen. Man kann sie z.B. auch mit einer Vliestapete bekleben. Dafür brauchst du nur Sprühkleber und eine Tapete nach deinem Geschmack.

  • 7

    Regalböden einlegen

    Du kannst die Seiten jetzt aufstellen und die Böden einlegen. Wenn du ganz sicher gehen möchtest, kannst du die Böden mittig mit einer 4x35er Schraube sichern. Wenn du die Böden mit Schrauben sichern möchtest, solltest du sie dafür mit einem 4mm Holzbohrer mittig und 10mm von der Kante vorbohren.

  • 8

    Rückwandvariante und -material aussuchen

    Wie schon erwähnt, hast du verschiedene Möglichkeiten, deine Rückwand zu gestalten. Je nachdem, ob du sie nur auf einer Seite durchgehend, in einem Stück oder in mehrere kleine Rückwände aufgeteilt umsetzen möchtest, kannst du dir die geeignete Platte im OBI Markt aussuchen. Wir empfehlen zum Beispiel eine dünne Sperrholz- oder HDF-Platte. Eine Stärke von 0,8-1cm reicht für diesen Zweck aus.

  • 9

  • 10

    Bohrungen der Rückwände anzeichnen

    Um die Bohrungen der Rückwand auf der richtigen Höhe anzuzeichnen, stellst du die Rückwand vor dein Regal und überträgst die Mitte der Regalböden auf deine Rückwand. Sind die Höhen übertragen, kannst du die Rückwand hinlegen und alle weiteren Löcher anzeichnen. Es werden je zwei Schrauben pro Regalboden und eine Reihe Schrauben in die Regalseiten geschraubt.

  • 11

  • 12

    Rückwand bohren

    Sind alle Löcher angezeichnet, kannst du sie mit einem 4mm Holzbohrer bohren. Achte darauf, dir etwas unterzulegen, damit du nicht in deinen Fußboden bohrst.

  • 13

  • 14

    Rückwand anschrauben

    st alles gebohrt, kannst du die Rückwand hinter dein Regal stellen und mit den 4x60er Schrauben festschrauben.
    Wenn du deine Rückwände versetzt anbringen möchtest, holst du dir am besten Hilfe von einer zweiten Person, die dir hilft, die Rückwände an die gewünschte Stelle zu halten, während du sie verschraubst.

  • 15

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