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#Bilderwände gestalten

Bilder an der Wand anordnen

Kreative Ideen für Zuhause
Bilder machen ein Zuhause wohnlicher und geben ihm deine persönliche Note. Ob es eigene Fotos, Illustrationen oder Kunstwerke sind, spielt dabei keine Rolle – dennoch solltest du dir vorab Gedanken über die Aufhängung machen, da Bilder auf vielerlei Weise an die Wand gebracht werden können. Wir zeigen dir einige Varianten, wie du deine Bilder so aufhängen kannst, dass sie ein harmonisches Gesamtbild ergeben.
  • Einzelhängung

    Die Einzelhängung ist die schlichteste Variante, Bilder aufzuhängen. Sie eignet sich besonders für große Formate, die einen Ehrenplatz über deinem Sofa oder einer Kommode einnehmen. Sie sollten dann besonders in Szene gesetzt werden, indem sie zum Beispiel eine ganze Wand für sich beanspruchen. Beim Aufhängen musst du hier lediglich die Höhe beachten: Hängt das Bild in einem Raum, in dem du eher gehst oder stehst, wie zum Beispiel im Flur, dann sollte es auch auf Augenhöhe hängen. Im Wohnzimmer dagegen macht es Sinn, wenn du es auf Sitzhöhe anbringst. Bilderrahmen im OBI Online Shop entdecken

  • Kantenhängung

    Wie der Name schon verrät, werden hier Bilder an der Ober- oder Unterkante auf eine Linie gebracht. Diese Linie zieht sich durch die gesamte Bilderwand. Hier spielt es keine Rolle, ob du große oder kleine Formate verwendest – ganz im Gegenteil, erst die unterschiedlichen Größen bringen Pfiff in die Bilderwand. Man kann dabei auch mehrere Bilderzeilen oder -spalten anlegen. Die Rahmen werden dann an einer Mittellinie ausgerichtet. Aber aufgepasst: Die Kante lässt die Kantenhängung leicht starr wirken. Achte deshalb darauf, dass die ausgesuchten Rahmen nicht zu erdrückend erscheinen. Wähle lieber luftige Holzrahmen oder rahmenlose Bilderrahmen statt schwerer Metallrahmen.

  • Salon- oder Petersburger Hängung

    Diese Hängung geht auf die Renaissance zurück und bezieht sich auf die Präsentation der Werke in der Sankt Petersburger Eremitage: Ziel war es, nicht das einzelne Werk, sondern vielmehr die Größe einer Sammlung zu unterstreichen und somit seinen Reichtum zu demonstrieren. Bei dieser Hängung werden darum viele Bilder in unterschiedlichen Formaten dicht aneinandergehängt.

    Das Schwierige an dieser Art der Hängung ist, die verschiedenen Formate und unterschiedlichen Rahmen so zu arrangieren, dass trotzdem eine Einheit entsteht. Deshalb empfiehlt es sich, zumindest ein verbindendes Element einzubauen. Das können zum Beispiel ähnliche Rahmen, Farben oder Motive sein.

    Tipp: Erst ausprobieren, welche Bilder gut zusammenpassen. Halte den Wandhintergrund einfarbig, entweder in Weiß oder in einer dezenten Nuance.

  • Horizontale Reihung

    Bei dieser Variante werden Bilder in der Reihe angebracht. Orientiere dich dabei an der jeweiligen Mittellinie. Häufig werden auch gleichformatige Rahmen eingesetzt. Achte dabei darauf, den Zwischenraum exakt abzumessen. Ein idealer Abstand beträgt 5 cm.

    Wichtig: immer mit zwei Schrauben pro Bild arbeiten, außerdem mit einer Wasserwaage.

  • Vertikale Hängung

    Die vertikale Hängung lässt deine Wände höher wirken! Ähnlich wie bei der horizontalen Hängung sollte man bei dieser Hängung untereinander gleiche Rahmen und Formate wählen, das ist aber nicht zwingend. Sehr wirkungsvoll ist es außerdem, wenn die Rahmen in der Farbe und im Material zum übrigen Mobiliar passen.

  • Rasterhängung

    Diese Hängung schafft Klarheit an der Wand: Bei der Rasterhängung werden die Bilder streng geometrisch in einem Rechteck platziert. Dabei hängen die Rahmen auf Kante, die Abstände zueinander sind an allen Seiten gleich. Idealerweise haben die Bilderrahmen auch hier alle das gleiche Format, dann funktioniert die Rasterhängung am besten.

  • Inside-the-Lines-Hängung

    Bei dieser Hängung bringt man die Bilder innerhalb einer gedachten Form an die Wand. Das kann zum Beispiel ein Oval, Dreieck, Quadrat oder Rechteck sein. Diese Art der Hängung eignet sich besonders für Bilder mit unterschiedlichen Formaten. Auch hier empfiehlt es sich, die Bilder unter ein gemeinsames Thema zu stellen. So wirkt die Bildgruppe in sich geschlossen.

    Lege die Bilder am besten am Boden in eine schöne Position, markiere die Abstände und übertrage sie auf deine Wand. Einen einheitlichen Abstand gibt es nicht. Beginne bei der Anordnung mit dem größten Bild und platziere die kleineren Bilder nach und nach drum herum.

  • Der Mehrteiler

    Teilt sich ein Motiv auf mehrere Bilder auf, spricht man vom Mehrteiler. Achte darauf, die einzelnen Bilder nicht zu weit auseinander aufzuhängen, damit das Motiv immer als Ganzes wahrgenommen wird. Bringe die einzelnen Teile zusätzlich auf eine Linie und mit geringem Anstand an.

  • Die Deckenhängung

    Probiere doch mal etwas ganz anderes, zum Beispiel Bilder an der Decke aufzuhängen! Bei einer Deckenhängung befestigst du deine Bilderrahmen nicht direkt an der Wand, sondern lässt sie an dezenten Schnüren von der Decke herabhängen. So schweben die Bilder frei im Raum und wirken noch einmal ganz anders.

  • Passepartout

    Das Passepartout ist eigentlich ein zusätzlicher Rahmen. Es setzt ein Bild gekonnt in Szene und lenkt die Aufmerksamkeit direkt auf das Bild, was gerade bei kleinen Bildern von Vorteil ist. Durch die weiße Abgrenzung des Passepartouts erhält das Bild eine einzigartige Bühne und kommt durch den speziellen Tiefeneffekt besonders gut zur Geltung. Wie breit ein Passepartout sein sollte, ist letztendlich Geschmackssache.

    Zusätzlich bietet ein Passepartout deinem Bild den perfekten Schutz: Zum einen schafft es einen Abstand zur Glasoberfläche, zum anderen schützt das Passepartout das Bild vor zu hoher Luftfeuchtigkeit, denn das Passepartout nimmt die vorherrschende Luftfeuchtigkeit auf, bevor sie an das Bild gelangen kann.

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